Donnerstag, 25. August 2016

Ethnoliebe

So, da bin ich wieder! Die Sommerpause ist hiermit offiziell für beendet erklärt. ;) 

Aber die vermutlich letzten heißen Sommertage des Jahres müssen trotzdem noch voll und ganz ausgekostet werden. Passend dazu habe ich mir noch ein neues Schätzchen genäht. Irgendwie habe ich dieses Jahr Röcke und Kleider für mich entdeckt. Viele viele Jahre habe ich da ehrlich gesagt einen riesengroßen Bogen drum gemacht, aber irgendwas sagt mir, dass es jetzt an der Zeit ist, wieder mehr solcher, bei mir eher seltener Kleidungsstücke zu tragen. Und deshalb habe ich mir wie schon Anfang des Monats beim Paisley-Kleid zur Musterparade angekündigt, auch eine Ethnoliebe aus dem gleichen Stoff, und diesmal in korrektem Fadenlauf zugeschnitten, genäht. Außerdem habe ich meiner Variante ein paar hübsche Fransen verpasst, die im Schnittmuster optional enthalten sind.


Ich finde, die gibt dem Kleid nochmal das gewisse Extra. Ein schöner Hingucker, der sich auf jeden Fall lohnt. Oder was meint ihr?
Ich finde, das Kleid macht sogar einfach nur am Kleiderbügel was her.


Bei den Tragefotos hat mir mein Haus- und Hofphotograf allerdings nicht gesagt, dass die Fransen nicht richtig liegen. Grummel! Als ich ihn darauf angesprochen hab, meint er, ist doch egal. Männer! Oder liegt´s an mir? Das ist doch nicht egal! Na ja, eigentlich kein Grund sich aufzuregen, denn das Foto ist trotzdem schön. Es ist nur ein kleines Detail.


Auch von hinten macht man mit dem Kleid eine gute Figur.

Ihr merkt schon, der Schnitt gefällt mir und ich bin echt froh über diesen tollen Gewinn und froh darüber, dass mir das Kleid diesmal auch passt. 

Und weil ich noch so sehr in Sommerlaune bin, schicke ich meine Ethnoliebe schnell zu RUMS und verabschiede mich dann ohne große Worte auch schon wieder. Ich bin dann mal im Pool!

Ich wünsche euch noch wunderschöne Sommertage, genießt sie und habt eine wirklich tolle Zeit. Und schaut auf jeden Fall wieder bei mir rein! ;)

Liebe Grüße
              Andrea



Schnitt: Ethnoliebe von Jojolino
Stoff: aus meinem Vorrat

Sonntag, 14. August 2016

Sommertasche

Ein bisschen spät bin ich mal wieder dran, um nicht zu sagen, mal wieder auf den letzten Drücker, komme ich mit meiner Sommertasche daher. Das war ja Thema beim Taschen Sew Along im Juli.


Ich wusste schon im März, welche Tasche ich zu diesem Thema nähen wollte, denn da hatte ich die Mini Beach Bag von Hamburger Liebe entdeckt. Wieder mal so ein Freebook, dem man einfach nicht widerstehen kann. Also ich zumindestens nicht. 

Tja, und dann kam einiges zusammen, das mich einfach nicht zu meiner Sommertasche kommen lassen wollte. Erst konnte ich mich einfach nicht für einen Stoff entscheiden. Es war mir einfach keiner sommerlich genug. Und dann herrschte im Juli auch noch Chaos pur im Leben Nr. 1, das einfach nicht abzusehen gewesen war. Aber das macht das Ganze ja auch irgendwie interessant, oder? Wenn man immer alles planen könnte, wie langweilig wäre es dann und wie wenig Neues würde man ausprobieren, weil man nie dazu gezwungen würde, seine Komfortzone zu verlassen. Im Nachhinein betrachte ich das Ganze jedenfalls als Bereicherung.

Und außerdem sind mir genau deshalb auch genau DIE Stöffchen für meine Sommertasche über den Weg gelaufen. Ich hab auch nur einen ganz ganz klitzekleinen Umweg gemacht, damit ich zufällig am Stoffladen vorbeikomme. ;)

Auf jeden Fall hingen am Reste-Ständer zwei wunderschöne Gütermann-Stoffe, die einfach nur so riefen, sie wollten meine neue Sommertasche werden. Und dann war sie auch ratzfatz, trotz einer kleiner Änderung genäht.


Dafür, dass die Tasche wirklich nicht riesig ist, passt wirklich erstaunlich viel hinein. Ein Handtuch und eine große Wasserflasche sind wirklich gar kein Problem.


Gleichzeitig ist sie eben so klein, dass man sie auch gut als sommerliche Handtasche nutzen kann.


Meine Mini Beach Bag hat noch eine kleine Reißverschlusstasche bekommen, damit Handy, Geldbeutel und Schlüssel vor Langfingern ein bisschen besser geschützt sind.

Für mich ist es meine perfekte Sommertasche und ich habe sie heute bei herrlichem Wetter schon richtig schön angeführt.

Und damit bin ich auch schon wieder in die Sommerpause verschwunden, was aber nicht heißt, dass ich nicht kreativ werkle. 

Bis bald mit wunderschönen Sommererinnerungen bestückt!

Liebe Grüße
                Andrea



Schnitt: Mini Beach Bag von Hamburger Liebe
Stoffe: aus dem regionalen Stoffladen
Reißverschluss: aus dem Vorrat

Freitag, 5. August 2016

Sommerträume

Auch in diesem Jahr habe ich beim Stoffkartentausch wieder Karins wunderbare Stoffkarten bewundert. In einem Kommentar schrieb sie, es sei doch so schade, dass wir dieses Jahr nicht wie bei meiner ersten Teilnahme am Stoffkartentausch untereinander tauschen könnten. Da war ich ganz ihrer Meinung und so schlug ich ihr vor doch einen kleinen privaten Stoffkartentausch auszumachen. Was hab ich mich gefreut, als Karin zustimmte und wir für Juli einen Stoffkartentausch zum Thema Sommerträume ausmachten. Als Karin dann noch den Vorschlag machte, wir sollten doch auch eine Karte für Susanne zum Dank für die tolle Organisation des diesjährigen Stoffkartentausch und für Katherina, weil sie uns mit ihrem Stoffkartentausch so sehr inspiriert hat, war ich von der Idee sofort angetan. Die Beiden haben sich eine kleine Aufmerksamkeit und Wertschätzung doch wirklich verdient.


Also habe ich wie gewohnt vier Karten gefertigt. 
Für mich war schnell klar, was mein Sommertraum ist. Sommer, Sonne, Strand und Meer. Dazu ein gutes Buch und einfach die Seele baumeln lassen.


Genäht habe ich an dieser Stoffkarte ausnahmsweise mal nicht sehr viel. Einzig das kleine Buch aus einer alten Zeitung und die Umrandung sind genäht. Ich habe mich dieses Mal für eine Idee entschlossen, die mir schon während des diesjährigen Stoffkartentauschs im Kopf herumgeisterte, die ich dann aber doch nicht umgesetzt habe. Ich habe die Jeans einfach mal als Leinwand genutzt und sie mit Acrylfarben bemalt. So sind dann Himmel, Steilküste, Strand und Meer auf dem hellblauen Untergrund entstanden. Oben am Himmel, kann man die ursprüngliche Farbe der Jeans noch erkennen. Natürlich durfte ein bisschen Dünengras nicht fehlen, dass ich aus kleinen Heuhalmen gefertigt und mit einer kleinen Filzdüne befestigt habe. Damit der Strand auch wirklich authentisch wurde, habe ich Sand darauf geklebt. Jetzt fehlten nur noch Strandtuch und Buch und fertig war mein Sommertraum. Wegen des Sandes habe ich mich dazu entschlossen die Rückseite per Hand mit dickem roten Stopfgarn zu befestigen. Aber ich finde, das passt auch einfach zu dieser Karte.

Um die Überraschung für Susanne und Katherina zu erhalten hatten Karin und ich abgemacht, dass wir die Karten gleichzeitig abschicken. Und so musste die Arme zwei Tage warten, bis unsere Sommerträume sich auf den Weg machen konnten, weil der Juli bei mir echt mehr als durchwachsen war. Aber was ich dann aus dem Briefkasten gefischt habe, hat mich echt vom Hocker gehauen und ich war erstmal total sprachlos. Was die Karin sich da wieder ausgedacht hat, der absolute Hammer! Wie meinte es Katherina in einem ihrer Stoffkartentauschposts so treffend? Karin wäre die Queen der Stoffkarten und ich kann dem einfach nur ohne wenn und aber zustimmen. Ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum grenzen schon an Genialität. Aber schaut selbst, damit ihr wisst, das ich wirklich nicht übertreibe!


Dieses Prachtexemplar einer Stoffkarte habe ich aus dem wunderschönen Umschlag gefischt. Der Froschkönig mit seiner goldenen Kugel sitzt im Planschbecken und wird von oben mit einer Gießkanne begossen. Die kleinen Tropfen, die herausfallen, sitzen an Nylonfäden, so dass sie lustig hüpfen, wenn man sie berührt.


Den Froschkönig selbst kann man auch aus seinem Planschbecken herausnehmen und dann verteilt er  einen Freikuss. 
Großartig oder? Hach, ich bin immer noch ganz märchenhaft verzaubert von dieser Karte. Deshalb habe ich sie auch gerahmt und an passender Stelle aufgestellt, damit der Froschkönig seine Freiküsse an meine Gäste verteilen kann. ;) Diese Karte muss einfach gesehen werden.
Liebe Karin, nochmals vielen vielen vielen lieben Dank für diesen Traum einer Stoffkarte. Sie ist mir eine Freude wann immer ich sie sehe oder nur an sie denke! Fühl dich dafür ganz fest von mir gedrückt! Ich bin immer noch überwältigt!

Ich glaube, ihr habt schon gemerkt, dass das allein für mich ein obermegamäßiger Freutags-Beitrag wäre, aber ich freue mich auch noch, dass ich euch endlich Fionas Reisebericht zeigen konnte. 



Hier könnt ihr alles über Ihre Erlebnisse bei mir nachlesen.


Und weil es eben alles ein bisschen chaotisch bei mir ist und ich das Gefühl habe, ich bräuchte mal eine kleine kreative Schaffenspause um mit neuem Schwung wieder durchzustarten, hab ich mich entschlossen dieses Jahr eine kleine Sommerpause einzulegen. So ganz streng werde ich das sicher nicht nehmen, denn ich bin noch einen Teaser für das Kreativbloggerwichteln schuldig und meine Sommertasche für den Taschen Sew Along wollte ich auch noch gerne nachreichen, aber in der nächsten Zeit soll es hier ein bisschen ruhiger zugehen. Spätestens zum Finale des Kreativbloggerwichtelns im September bin ich dann aber wieder zurück. Ach was, sicher vorher, denn ohne das Bloggen fehlt mir schon irgendwie was.
Bis dahin macht es aber alle gut und habt eine wunderbare Zeit! Und falls ihr mich zu sehr vermissen solltet, dann schaut doch einfach mal bei Instagram vorbei. Da wird es sicher hin und wieder was zu von mir zu sehen geben.

Diesen Beitrag schicke ich vorher aber noch zum Freutag und die Stoffkarten dürfen bei Mount Denim ade und alte Jeans neues Leben natürlich auf keinen Fall fehlen.

Ich sende euch ganz ganz liebe Grüße und wünsche euch einen wunderbaren Sommer!
Andrea



Schnitt: Stoffkarten nach der Anleitung von stitchydoo
Stoff: aus meiner Restekiste

Fionas Reisebericht

Ups, ich hab grade festgestellt, dass ich euch ja noch Fionas Reisebericht schuldig bin. Da hat die Liebe sich noch so eine Mühe gemacht, alles aufzuschreiben, was sie so bei mir erlebt hat, und ich vergesse einfach, das Ganze zu veröffentlichen. Na ja, es passt im Moment einfach, das musste auch die arme Fiona feststellen. Lieder konnten wir nämlich bei weitem nicht alles machen, was ich mir für ihren Besuch vorgenommen hatte. Aber ein bisschen was hat sie dann doch bei mir erlebt.


Aber davon kann sie euch selber erzählen:

Hallo, ihr Lieben! 
Schon wieder melde ich mich von einer meiner Stationen auf meiner aufregenden Reise rund um die Welt.


Im Mai hatte Andrea der lieben Maika im Rahmen des Stoffkartentausches eine Stoffkarte zum Thema Stadt, Land, Fluss geschickt, die sie sofort neugierig auf das Mittelrheintal gemacht hatte. Die habe ich bei Maika entdeckt und war auch direkt total neugierig, wie es da so ist. Sieht doch echt spannend aus, oder? 
Umso glücklicher war war ich, als Maika mir sagte, dass ich eine Reise dorthin unternehmen dürfte.


Pünktlich zu Andreas Geburtstag traf ich bei ihr ein und durfte direkt kräftig mitfeiern. Es gab leckeren Kuchen und so viel nette Gesellschaft.

Und dann begann für mich eine Woche voller Abenteuer:
Es ist schon wirklich Wahnsinn und das hätte ich nicht geglaubt, wenn mir das jemand einfach nur erzählt hätte, aber es ist wirklich so, dass man im Mittelrheintal quasi immer, egal wo man gerade geht oder steht, von einem Hauch Geschichte umgeben ist. Von Andreas zu Hause aus kann man allein schon zwei Burgen bzw. Burgruinen und ein Schloss sehen. Geht man ein Stück den Berg hinauf in den Wald, so steht man schon auf einem alten germanischen Thingplatz (dort fanden früher z. B. Gerichtsverhandlungen statt), findet die Überreste einer keltischen Siedlung oder einen alten Steinbruch in dem schon die Römer Felsblöcke für ihre Bauwerke brachen. Fährt man ein Stück herum, so hat man das Gefühl bei jedem Blick aus dem Fenster eine neue Burg oder ein anderes Schloss zu entdecken. Und zu jeder gibt es unzählige Geschichten, die bis heute erzählt werden. Andrea hat mir einige davon erzählt und ich kann euch sagen, die sind teilweise ganz schön gruselig. Besonders vor den Drachen, die hier gelebt haben sollen, hatte ich schon ein bisschen Angst. Aber Andrea meinte, ich bräuchte mich nicht zu fürchten. Wegen meiner Hautfarbe würden mich die Drachen, sollten hier nochmal welche auftauchen, sicher für einen Babydrachen halten und mir nichts tun. Das klang sehr überzeugend und ich war doch etwas beruhigter.


Deshalb war ich auch ganz mutig, als Andrea bei einer Wanderung ein Foto von mir und diesem stolzen Torwächter eines Schlosses machen wollte. Erst hinterher hab ich erfahren, dass das da gar kein Drache sondern ein Greif ist. Da hätte ich ja doch wieder ein bisschen Angst gehabt. Na Gott sei Dank, war der nicht echt! 
Wer gerne Wandern geht, ist im Mittelrheintal übrigens nicht schlecht aufgehoben. Es gibt dort jede Menge gut ausgeschilderte Wanderwege an denen ihr vieles von dem, was ich euch bereits beschrieben habe, entdecken könnt.


Ich musste natürlich die Weinberge erkunden, die Andrea auf ihrer Karte schon beschrieben hatte. Dass aus den kleinen Dingern mal ein Wein werden soll, das kann ich mir kaum vorstellen. Aber Andrea hat mir versichert, dass es so ist und es hier ganz viele Winzer gibt, die hart in ihren Weinbergen arbeiten um einen guten Wein herzustellen.


Dort bin ich auch diesem großen grünen Ungeheuer begegnet. Ich hab mich gar nicht so richtig herangetraut. Nein, ein Drache ist es nicht. Entdeckt ihr denn den großen Grashüpfer?


Natürlich musste ich auch einen Blick in die Vulkaneifel werfen. Könnt ihr euch vorstellen, dass dort hinten mal Vulkane brodelten und Asche und Lava in die Luft schleuderten und die Lavabomben kilometerweit flogen? Sieht doch echt friedlich aus. Und dann kommt Andrea daher und sagt mir, dass ich gerade auf dem Kegel eines Schlammvulkans stehe. Gruselig! Sie hat mir erzählt, dass man an den Maaren immer noch immer noch beobachten kann, wie vulkanische Gase aufsteigen. Da würde es ganz schön blubbern. Und manch ein Fels ist gelb verfärbt, weil sich dort Schwefel ablagert. Das Ganze würde darauf hindeuten, dass die Vulkane der Eifel nur ruhen, nicht aber, wie man oft sagt, erloschen sind. Auch die Geysire, die hier noch springen, sind ein Hinweis darauf. Hin und wieder gäbe es sogar Erdbeben.
Ganz ehrlich, ich hab kurzzeitig überlegt, ob ich Andrea fragen soll, ob sie mich sofort weiterschickt auf meiner Reise. Mir war es wirklich mulmig zu Mute! Aber ich bin ja eine echte Abenteuerin und echte Abenteuerinnen müssen sich todesmutig der Gefahr stellen. Also bin ich doch noch ein bisschen geblieben.


Und wer genug hat vom Burgen besichtigen und Wandern, der kann am Rheinufer ganz entspannt die Seele baumeln lassen. Oder eine Rundfahrt mit einem Schiff machen. Oder man setzte sich in ein schönes Café oder einen Biergarten und schaut den Rheinfrachtern zu. Ach, auch da gibt es jede Menge Möglichkeiten.

Bei Gelegenheit muss ich auf jeden Fall nochmal herkommen, damit Andrea und ich all das nachholen können, was wir aufgrund des schlechten Wetters und anderer widriger Umstände nicht machen konnten. 

Bis bald!
                Eure Fiona


So, ich hoffe, euch hat Fionas kleiner Reisebericht über ihren Besuch bei mir gefallen. Inzwischen hat sie ihre Reise fortgesetzt und wird sich mit Sicherheit bald von der lieben Janet aus melden.

Liebe Grüße
                  Andrea

Dienstag, 2. August 2016

Paisleys

Und schon wieder ist ein Monat vorbei! Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht. Immer wenn ich den nächsten Monatsmuster-Post schreibe, glaube ich, dass ich höchstens vorgestern erst den letzten geschrieben habe.

Im Monat Juli war Paisley als Muster angesagt. Uff, ehrlich gesagt, meine Auswahl war auf zwei Stoffe beschränkt, dachte ich zumindest. Und was daraus machen, wieder mal gähnende leere in meinem Hirn. 

Dann viel mir beim Aufräumen ein Jersey in die Hände, den ich mal geschenkt bekommen habe, und der sich irgendwie in die hintersten Ecken meines Stoffschrankes verdrückt hatten. Und was war darauf? Genau Paisleys! Damit war dann auch gleich die Idee geboren, was mein Paisley-Projekt werden sollte. Denn ich hatte durch ein kleines Gedicht das Ebook Ethnoliebe von Jojolino gewonnen. Und mal ehrlich das Muster und ein Schnitt mit dem Namen, die gehören doch einfach zusammen, oder? 

Also habe ich noch mitten in der Nacht mit dem Zuschneiden angefangen. Leider war das keine so gute Idee, denn irgendwie hab ich da den Fadenlauf durcheinander gebracht, wodurch das Kleid letztlich nicht so dehnbar war, wie es das eigentlich sein sollte. Das Ende vom Lied, ich hab natürlich nicht reingepasst. 


Aber des einen Leid ist des anderen Freud, oder wie heißt es so schön. Ich habe eine Abnehmerin für mein verschnittenes Kleid gefunden, der es wie angegossen passt. Nur den Ausschnitt musste ich etwas anpassen.


Sieht doch super aus, oder? Da kommt doch selbst an einem so verregneten Tag wie heute Stand und Sommerfeeling auf.

Und ich kann mich auch trösten, denn ich habe noch genug von dem schönen Stoff, dass ich mir auch noch ein Kleid daraus nähen kann. zugeschnitten ist es schon. Diesmal auch richtig. ;) Und ich hab lieber mal noch ein paar Zentimeter dazugegeben. Enger nähen, geht im Zweifel ja immer noch. Und ich glaube, mein Kleid gibt dann die Version mit Fransen. Das zeige ich euch dann bald auch noch. Bis dahin schicke ich mein Paisley-Kleid aber erstmal zu Janet und Maika zum Monatsmuster und außerdem noch zu HoT und zum Creadienstag.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag. Und vielen Dank fürs Vorbeischauen.

Liebe Grüße
              Andrea



Schnitt: Ethnoliebe von Jojolino
Stoff: aus meinem Vorrat

Freitag, 29. Juli 2016

Freudiges Lebenszeichen

Na, ihr Lieben, habt ihr mich schon vermisst? Seid ihr auch alle noch da?

Ich weiß, hier war ganz schön lange Funkstille. Das Leben 1.0 hatte mich diesmal wirklich voll im Griff bzw. hat es immer noch. Aber da das hier ein Freutags-Post werden soll, will ich euch hier nichts vorjammern. 

Ich hatte auch wirklich Grund zur Freude, denn ich hatte einen ganz besonderen Gast. 


Fiona hat mich besucht um mit mir Geburtstag zu Feiern und wird in Kürze selbst berichten, was sie so alles bei mir erlebt hat. 

Neben meinem speziellen Geburtstagsgast haben mich auch noch zwei Geburtstagspäckchen erreicht.


Das erste kam von Sabrina und enthielt diese zauberhaft erdbeerige Überraschung für mich.

Und dann überraschte mich der Postbote noch mit diesem tollen Päckchen von Maika.


Bei den tollen Verpackungen habe ich ja kurzzeitig überlegt, ob ich sie überhaupt öffnen soll. Aber die Neugierde hat dann doch gesiegt...


...und zum Vorschein kamen jede Menge Frösche. So bleibt mir die Erinnerung an Fionas Besuch bei mir sicher noch sehr lange erhalten.

Nochmals vielen lieben Dank ihr beiden! Ich habe mich so sehr gefreut.

Jetzt freue ich mich auf ein wunderschönes Wochenende und das wünsche ich euch auch von ganzem Herzen.
Ich hoffe, es wird hier zukünftig nicht ganz so ruhig weitergehen. Nein, ich bin mir sicher, denn ich habe ja schon ein bisschen was vorbereitet. Aber es kann immer mal wieder vorkommen, dass sich hier längere Ruhephasen einschleichen.

Ganz liebe Grüße
                           Andrea

Donnerstag, 7. Juli 2016

Rangafly im Doppelpack

Ach ja, wieder mal so ein Projekt, dass länger auf seine Umsetzung warten musste. Auch den Schnitt Rangafly mit Erweiterung von Hummelschn hatte ich schon letztes Jahr gewonnen. Eigentlich wollte ich den Schnitt direkt umsetzten und habe mir das Ebook sofort ausgedruckt, aber dann kam ich irgendwie doch nicht dazu. Ich fand einfach nicht den richtigen Stoff und dann nicht die Zeit. Und ich gebe ja ganz offen zu, ich hab manchmal auch echt keine Lust zum Nähen. Dann wird halt die Häkelnadel ausgepackt, gebastelt oder gemalt und gezeichnet.

Jetzt aber musste ein neues T-Shirt her und ich habe den Schnitt schnell aus dem Ordner gezogen. Beim Aufräumen meiner Stoffe war mir nämlich ein Stückchen Stoff in die Hände gefallen, dass sich meine Tochter bereits letzten Herbst ausgesucht hatte und das jetzt endlich mal verarbeitet werden sollte. Bevor sie es sich anders überlegt und nichts mehr daraus haben will. Passende Kombistoffe hatten sich bei der Gelegenheit nämlich auch direkt gefunden.

Ursprünglich war nur ein Shirt für meine Große geplant, aber weil auf das kleine Stück gemusterten Jersey alle Teile der Rangafly Ergänzungsvariante passten, habe ich kurzerhand zwei Shirts in verschieden Kombinationen zugeschnitten. Da konnte sich die junge Dame eine Variante aussuchen, die ihr am Besten gefiel. Und wenn es beide sein sollten, auch kein Thema. 

Aber sie hat sich lediglich für diese Variante hier entschieden.


Hier habe ich den gemusterten Jersey für den "Bolero"-Teil verwendet und unten mit hellblauen Jersey abgesetzt.


Am Rücken kommt der gemusterte Stoff richtig schön zur Geltung.


Und die Flügelärmelchen sind sowieso herzallerliebst.


Meine Variante ist oben aus weißem Jersey genäht und der Hauptteil aus dem gemusterten Tante Ema Jersey. 


Am Rücken oben weiß und unten gemustert.


Jetzt muss es nur noch ordentlich Sommer werden, damit wir unsere beiden Schmuckstücke auch ausführen können. Für Fotos haben sich die Sonne und die entsprechenden T-Shirt-Temperaturen schon mal nicht rauslocken lassen.
Der Schnitt hat für mich aber definitiv Lieblingsschnittpotential. Ich mag die Flügelärmelchen mit dem Rollsaum und die vielen verschiedenen Variationsmöglichkeiten. Bis ich die alle ausprobiert habe, muss ich auf jeden Fall noch ein paar Shirts nähen.

Bis dahin schicke ich mein Shirt schon mal zu RUMS und zur Rangafly Linkparty.

Liebe Grüße
                 Andrea



Schnitt: Rangafly mit Ergänzung von Hummelschn
Stoffe: aus dem Vorrat