Dienstag, 20. Februar 2018

Streu Glitzer drüber

In dem Fall wohl: Wenn du mit dem Sketch irgendwie nicht so richtig warm wirst, streu Glitzer drüber.

Diese Woche habe ich wirklich lange über dem aktuellen Sketch gebrütet. Irgendwie hatte ich nicht so das Richtige für die kleinen Elemente. Ich musste einfach mal wieder feststellen, dass meine Stempelauswahl doch noch recht übersichtlich ist. Aber was soll's. Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden. Beim Durchblättern meiner Papiere habe ich dann aber doch noch zu einer Idee gefunden.


Entstanden ist eine Kombination aus dem schönen Federpapier und goldenem Glitzerpapier. Dazu farblich passend kleine Vögel und Traumfänger und der Halbkreis in türkis.


Auf diesem Foto kann man schön sehen, dass es nicht nur oben glitzert, sondern dass auch die Federn Goldelemente haben, die das Licht reflektieren. Und sogar auf den Vögelchen und Traumfängern sind kleine Goldpünktchen.

Und dann möchte ich euch noch die Karte zeigen, die ich eigentlich schon für die Challenge letzte Woche gebastelt habe. Aber da meine Tochter ganz plötzlich krank wurde, hat sie es leider nicht mehr rechtzeitig auf den Blog geschafft.


Aber meine Osterkarte will ich euch dann doch nicht vorenthalten. Neben einem Stempel und schönem Motivpapier habe ich hier noch ein kleines Häkelhäschen aufgebracht.

So, jetzt geht es ab zu Match the Sketch, zum Creadienstag und zu HoT.

Liebe Grüße
                 Andrea

Donnerstag, 15. Februar 2018

Meine Buchhülle deluxe

Seit Jahresanfang führe ich ein Bullet Journal, das mich nahezu überall hin begleitet. Ich habe wahnsinnig viel Spaß daran und genieße es, mich auch mal in neuen Bereichen auszutoben. Vor allem aber hilft es mir, mich bei den Dingen zu motivieren, die ich nicht so gerne mache. Da das arme Ding in der Tasche aber ganz schön durchgerüttelt wird, wollte ich eine schöne Hülle für mein BuJo haben, damit es von außen auch noch schön aussieht, wenn es irgendwann mal voll ist und ich es ins Regal stellen möchte. Denn klar ist mir jetzt schon, dass ich mich davon nicht so schnell trennen werde, da ich mein BuJo als Übungsbuch für meine Letterings nutze und auch ein paar meiner Bilder dort eingeklebt habe.


Deshalb habe ich mir eine Buchhülle deluxe nach dem Freebook von herzensüß genäht. Die Hülle finde ich total praktisch, weil man ein paar Stifte, Geodreieck und was man noch so mal eben beim BuJo dabei haben möchte, ohne gleich das ganze Stiftearsenal mitschleppen zu müssen, super darin verstauen kann.


Genäht habe ich meine Buchhülle aus vielen geliebten Resten. Da sind das tolle kupferfarbene Kunstleder und der dunkelblaue Jeansstoff, den ich noch von meiner Juna übrig hatte und einer der Stoffe, die ich von Astrid für die 100. ZickyZackyBag bekommen hatte.


Ich ärgere mich nur ein bisschen, dass die blauen KamSnaps nicht so besonders passen und dass sich der Riegel durch den Rücken drückt. Aber na ja, es gibt wirklich schlimmeres.

Alles in allem bin ich mittlerweile sehr zufrieden mit meiner Buchhülle. Anfangs musste ich mich allerdings irgendwie dran gewöhnen.

Jetzt geht es jedenfalls ganz schnell rüber zu RUMS.

Liebe Grüße
                       Andrea

Dienstag, 6. Februar 2018

Herzig

... bin ich bei der Umsetzung des aktuellen Sketches unterwegs. Irgendwie scheint mich der Valentinstag doch zu beeinflussen, auch wenn ich nicht wirklich etwas davon halte. Aber man sieht doch jede Menge Herzen und die mag ich als Form doch ganz gerne. Die Idee dazu spukte schon seit ich meine Frühlingsgläser gebastelt habe durch meinen Kopf.


Aus diesem Grund habe ich eine recht schlichte herzige Karte gezaubert und dabei ein bisschen mit Materialien gespielt. Wellpappe, Bastelpapier, Kordel, Metallherz, alles durfte mitmachen. Das Ergebnis gefällt mir aber wirklich gut. Für mich darf es ja ruhig etwas dezenter sein.

Mehr Ideen zur Vorlage findet ihr bei Match the Sketch. Außerdem schicke ich meine Karte zu HoT und zum Creadienstag.

Liebe Grüße
                        Andrea

P.S.: Wie immer vergessen: Die Karte gehört natürlich auch zu den Herzensangelegenheiten von Ellen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Ein paar Gläser Frühling

Meine persönliche Einschätzung wurde die Tage ja bestätigt: Es ist ein widerlich grauer, trüber Winter. Ich habe gar nicht umbedingt etwas gegen Winter an sich, aber das Graue und Trübe und das Nasse des hiesigen Winters kann ich nur bedingt ertragen. Schön langsam schlägt es mir wirklich etwas aufs Gemüt und ich habe die Sonne am Dienstag sehr genossen.

Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mir eben etwas Frühling ins Haus hole. Dann ist wenigstens dort etwas Farbe und ich kann mich jedes Mal freuen, wenn ich die Blüten sehe. Deshalb habe ich mir zuerst ein paar alte Gläser geschnappt und diese mit Kordel, Häkelborte, Papier und Metall aufgehübscht. Danach habe ich sie mit ein bisschen Erde gefüllt, übriggebliebene Blumenzwiebeln eingesetzt und diese mit Moos abgedeckt. Jetzt muss ich nur noch warten, bis sie austreiben und ihre ganze Pracht zeigen. So lange genieße ich die Schönheit der Gläser an sich. Mit meinem Bastelergebnis bin ich nämlich sehr zufrieden. Genau so wollte ich das haben. Aber macht euch selbst ein Bild:


Diese drei Gläser stehen nun zusammen auf dem Wohnzimmertisch. Da kann ich den Blumen wunderbar beim Wachsen zuschauen und jeden Entwicklungsschritt beobachten. Das alte Gurkenglas habe ich mit der Häkelspitze beklebt, ein Honigglas und kleineres, in dem mal ein Brotaufstrich war, habe ich an verschiedenen Stellen mit Kordel umwickelt und mit Papierherzen und Metallicstickgarn versehen. Seht ihr schon die grünen Spitzen?


Auch bei diesen beiden Gläsern habe ich Kordelwicklungen angebracht. Diesmal habe ich allerdings ein kleines Metallherz und einen Wirbel aus Silberdraht angebracht. Diese Beiden bleiben im Flur stehen. Wenn ich dann zur Haustür hereinkomme, werde ich sofort vom Frühling begrüßt, wenn die Blumen erstmal blühen.

Wenn es soweit ist, werde ich euch die Gläser nochmal zeigen. Jetzt schicke ich sie allerdings erstmal zu RUMS.

Habt einen schönen Tag.

Liebe Grüße
                   Andrea

P.S.: Auch die herzigen Gläser gehören natürlich zu den Herzensangelegeneheiten.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Muster-Mittwoch

Inspiriert von den tollen Ergebnissen, die Susanne immer auf ihrem Blog zeigt, hab ich mich heute auf den letzten Drücker aufgemacht und einen Beitrag zum Muster-Mittwoch von Müllerin Art erstellt. Die Idee hatte ich jetzt über eine Woche im Kopf, die musste noch pünktlich umgesetzt werden.

Im Januar hieß das Motto Hexagon und da ich grade im Aquarellfieber bin, habe ich ein bisschen experimentiert.


Zuerst habe ich die Hexagone mit Washi Tape abgeklebt. Das hat auch fast überall super geklappt. Nur an ein zwei Stellen habe ich wohl doch Übergänge übersehen. Nächstes Mal nehme ich ein dunkleres Band, dann sehe ich den Unterschied besser. Dann habe ich im Farbverlauf gearbeitet und die Hexagone noch mit ein paar Punkten versehen.

Mein kleines Farbexperiment darf jetzt eine leere Seite im Bullet Journal zieren. So geht es auf keinen Fall verloren und ich kann gucken, wie ich mich so entwickelt habe.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!


Liebe Grüße
                      Andrea

Montag, 29. Januar 2018

Ein Blick aus dem Fenster

Als ich die aktuelle Vorlage von Match the Sketch gesehen habe, dachte ich sofort an ein Fenster. Und so überlegte ich weiter, was man wohl sehen würde, wenn man hindurchsehen würde. Letztlich  habe ich mich für das entschiedne, was ich sehe, wenn ich zur Zeit aus dem Wohnzimmerfenster Richtung Rheinhöhen gucke: Bäume im Abenddunst. Auf Instagram hatte ich einige Video wie man das mit Aquarellfarben malt. Und da ich das schon länger mal testen wollte, habe ich mir kurzerhand ein Blatt entsprechend zugeschnitten und fleißig gemalt. Ganz zufrieden war ich nicht mit dem Endergebnis, aber für den ersten Versuch war es nicht schlecht und so hat das Zerschneiden auch nicht so wehgetan.


Insgesamt ist es aber doch ein schöner am Ende ein sehr schöner Blick aus dem Fenster in die Abenddämmerung geworden oder vielleicht auch an einem sehr trüben Nebeltag.


Und damit man auch gleich weiß, welche Jahreszeit dieser Blick aus dem Fenster wiedergibt, habe ich das noch unten auf die Karte gestempelt. ;)

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Karte und der Umsetzung meiner Idee. Und so ein Aquarell werde ich auch ganz sicher nochmal probieren. dann wird es aber nicht zerschnippelt sondern bleibt in einem Stück.

Meine Karte darf sich jetzt neben Match the Sketch auch noch beim Nosewmonday zeigen.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße
                   Andrea

Freitag, 26. Januar 2018

Vom kleinen großen Glück

Heute mag ich euch eine kleine Geschichte erzählen, die ich diese Woche erlebt habe.

Ich war auf dem Nachhauseweg von der Arbeit und muss immer eine stark befahrene Straße nehmen, die mitten durch den Nachbarort führt. Es gibt dort nur wenige sichere Möglichkeiten für Fußgänger die Straße zu überqueren. Auf mehreren Kilometern hat man meist nur die Möglichkeit sich auf winzige Verkehrsinseln in der Mitte der Fahrbahn zu quetschen. Da ich dort selbst schon mal zu Fuß unterwegs bin, weiß ich, was für ein unangenehmes Gefühl das ist, wenn man dort stehenbleiben muss und vor und hinter einem die Autos vorbeifliegen. Es gibt wirklich schöneres, besonders wenn man Kinder dabei hat. Deshalb halte ich grundsätzlich an, sofern ich die Fußgänger früh genug sehe und der Fahrer des nachfolgenden Autos schon mal etwas von Sicherheitsabstand gehört hat.

An dem Tag habe ich also schon frühzeitig gesehen, wie eine Mutter mit ihrem Sohn, den sie gerade vom Kindergarten abgeholt hatte, die andere Straßenseite überquerte. Also hab ich brav gebremst und die beiden rübergelassen, denn gerade wenn kleine Kinder auf der Verkehrsinsel stehen, kann ich es nicht verstehen, warum man nicht kurz anhält und sie sicher auf die andere Straßenseite lässt. Wie schnell hat sich ein Kind mal losgerissen und rennt über die Straße oder es zappelt herum und stürzt. Dinge, die ich mir gar nicht vorstellen mag.

Jedenfalls bedankte sich die Mutter per Handzeichen, was leider auch nicht jeder macht, für den man anhält. Und wie man das so macht, gab ich ihr auch ein Handzeichen, dass ich ihren Dank bemerkt hatte. Das sah der kleine Mann an der Hand seiner Mutter und fing mit einem freudigen Lachen an zu winken. Da ich ein paar Sekunden braucht, um die Hand wieder vom Lenkrad zu nehmen und ihm auch zu winken wurden seine Bewegungen immer heftiger. Als er dann sah, dass ich ihm zurückwinke, ging ein Strahlen über sein Gesicht und die Augen leuchteten, wie das nur bei kleinen Kindern der Fall ist, die noch nicht viel von der großen weiten Welt und den hohen Erwartungen der Erwachsenen wissen, und sich noch über die kleinste Kleinigkeit begeistern können.

Die Mutter bemerkte die Freude ihres Kleinen, freute sich mit ihm und schenkte mir ein dankbares Lächeln. Auch ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon ein breites Lächeln im Gesicht, weil die ehrliche Freude des kleinen Mannes einfach so herzerwärmend war. Und auch jetzt, wo ich diesen Post schreibe, kann ich nicht anders, als wieder ein breites Lächeln aufzusetzen.

Es hat mich nicht mehr gekostet, als ein paar Sekunden meiner Zeit, doch ich habe so viel dafür zurückerhalten. Der Kleine war an dem Tag, der wieder mal, wie so oft in letzter Zeit, aus grau in grau bestand und eine entsprechende Trübe-Tassen-Stimmung bei mir hervorrief, meine lang vermisste Sonne. Obwohl ich die Nacht zuvor wirklich schlecht geschlafen hatte, fühlte ich mich auf einmal so erfrischt und energiegeladen. Die schlechte Laune war verflogen und ich war einfach nur glücklich und zufrieden.

Es ist schon witzig, dass es ein kleines Kind braucht, um uns daran zu erinnern, was wir in unser Überheblichkeit oder Oberflächlichkeit als Erwachsene längst vergessen haben: Es ist nicht Besitz, der uns glücklich macht, oder viel Geld auf dem Konto oder weite Reise und großartige Erlebnisse. Dieses Glück ist nur von kurzer Dauer. Es sind die kleinen Dinge, die Momente, in denen wir uns einander verbunden fühlen, die wirklich wertvoll sind und die uns lange glücklich machen. Und die kosten in der Regel nichts außer unserer Aufmerksamkeit und vielleicht einen Augenblick unserer Zeit. Glück gibt es umsonst und für jeden, wir müssen nur offen dafür sein.

Ich bin jedenfalls dankbar für diese Lektion und hoffe, dass sie nicht wieder schnell vom Morast des Alltagstrotts zugeschüttet wird. Ich werde jedenfalls mein bestes tun, damit sie mir diesmal erhalten bleibt.

Sicher habt ihr auch schon mal so ein kleines großes Glück erlebt. Mögt ihr mir davon erzählen? Ich würde mich freuen.


Jetzt lasse ich euch noch schnell ein "Lächeln der Erde" da, weil ihr meines ja nicht sehen könnt und wünsche euch ein schönes Wochenende. Genießt eure Zeit und denkt dran: Das Glück ist umsonst und überall, man muss es nur hereinlassen. Mein Glück wird jetzt jedenfalls noch schnell beim Freutag geteilt, damit es sich vermehren kann.

Liebe Grüße
                Andrea